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Gesund leben

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Die Bedeutung der Schilddrüse für unseren Körper

Die Schilddrüse, ein kleines schmetterlingsförmiges Organ, das sich im unteren Bereich des Halses vor der Luftröhre befindet, spielt eine entscheidende Rolle für das reibungslose Funktionieren des menschlichen Körpers. Sie ist verantwortlich für die Produktion und Regulation von Thyroxin (T4) und Triiodthyronin (T3), zwei Hormonen, die wesentlich sind für die Regulation des Stoffwechsels, also der Geschwindigkeit, mit der unser Körper Energie aus aufgenommener Nahrung umwandelt.

Die Schilddrüse beeinflusst zahlreiche Körperfunktionen, darunter:

  • Herzfrequenz
  • Blutdruck
  • Körpergewicht
  • Muskelstärke
  • Menstruationszyklen
  • Körpertemperatur
  • Cholesterinspiegel

Ein Ungleichgewicht in der Schilddrüsenfunktion kann sich somit weitreichend auf Gesundheit und Wohlbefinden auswirken. Überfunktion, auch Hyperthyreose genannt, kann zu Gewichtsverlust, Nervosität, Hitzewallungen und Herzklopfen führen. Unterfunktion, bekannt als Hypothyreose, kann Gewichtszunahme, Müdigkeit und Depressionen zur Folge haben.

Über die direkten Effekte auf den Stoffwechsel hinaus, trägt die Schilddrüse auch zur Entwicklung des Gehirns bei und unterstützt das Wachstum bei Kindern. Daher ist eine gut funktionierende Schilddrüse besonders während der Schwangerschaft und in der Kindheit von enormer Bedeutung.

Die frühzeitige Erkennung von Schilddrüsenerkrankungen ist essentiell, da unbehandelte Zustände zu ernsthaften gesundheitlichen Komplikationen führen können. Sowohl einfache Bluttests zur Überprüfung der Hormonspiegel als auch bildgebende Verfahren wie Ultraschall können zur Diagnose herangezogen werden.

Überblick über Schilddrüsenfunktion und -störungen

  • Regulierung des Stoffwechsels: T3 und T4 beeinflussen den Grundumsatz und sind damit maßgeblich für die Geschwindigkeit des Energiestoffwechsels verantwortlich.
  • Wachstum und Entwicklung: Die Schilddrüsenhormone sind an der normalen Entwicklung des Gehirns und Wachstumsprozessen beteiligt.
  • Thermoregulation: Die Schilddrüsen-Hormone helfen, die Körpertemperatur zu regulieren und reagieren auf Kälte und Wärme.

Die Hypophyse steuert die Schilddrüsenfunktion durch das Thyreoidea-stimulierende Hormon (TSH). Störungen der Schilddrüsenfunktion äußern sich häufig in einer Unter- oder Überfunktion:

  • Hypothyreose (Unterfunktion): Hierbei produziert die Schilddrüse zu wenig Hormone, was zu Symptomen wie Gewichtszunahme, Müdigkeit, Kälteempfindlichkeit und Depression führen kann.
  • Hyperthyreose (Überfunktion): Bei einer Überproduktion können Gewichtsverlust, Nervosität, Hitzeintoleranz und Schlafstörungen auftreten.

Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto-Thyreoiditis (Hypothyreose) und Morbus Basedow (Hyperthyreose) stellen häufige Ursachen für Schilddrüsenfunktionsstörungen dar. Knoten oder Vergrößerungen der Schilddrüse, so genannte Strumen, können ebenfalls Störungen verursachen. Diagnostiziert werden diese Erkrankungen in der Regel über Bluttests, die die Hormonspiegel überprüfen, und bildgebende Verfahren wie Ultraschall.

 

Anzeichen 1: Ungeklärte Gewichtsveränderungen

Die Schilddrüse spielt eine entscheidende Rolle im Stoffwechsel des Körpers. Hormone, die von dieser Drüse produziert werden, haben Einfluss auf die Geschwindigkeit, mit der der Körper Kalorien verbrennt. Ungeklärte Gewichtsveränderungen können daher ein Anzeichen für eine Schilddrüsenerkrankung sein.

  • Gewichtszunahme kann auf eine Hypothyreose hinweisen, eine Erkrankung, bei der die Schilddrüse nicht ausreichend Hormone produziert.
  • Gewichtsverlust hingegen könnte auf eine Hyperthyreose deuten, die durch eine Überproduktion an Schilddrüsenhormonen gekennzeichnet ist.

Betroffene Personen bemerken häufig Veränderungen ihres Gewichts, ohne dass sie ihre Ernährungs- oder Sportgewohnheiten geändert haben. Wichtig zu beachten ist, dass nicht jede Gewichtsänderung zwangsläufig mit der Schilddrüse in Verbindung stehen muss. Jedoch sollte jede unerklärliche und anhaltende Gewichtsveränderung medizinisch abgeklärt werden.

Neben den offensichtlichen Gewichtsveränderungen können sich auch weitere Symptome manifestieren:

  • Bei Hypothyreose:
    • Energielosigkeit oder Müdigkeit
    • Frieren auch bei warmen Temperaturen
    • Trockene Haut und Haare
  • Bei Hyperthyreose:
    • Erhöhte Herzfrequenz und Nervosität
    • Hitzeintoleranz
    • Feuchtigkeitsarme Haut

Um Klarheit zu schaffen, sind Bluttests erforderlich, die die Spiegel der Schilddrüsenhormone Thyroxin (T4) und Triiodthyronin (T3) sowie das schilddrüsenstimulierende Hormon (TSH) messen. Falls diese Hormonspiegel außerhalb der normalen Bereiche liegen, kann dies auf eine Funktionsstörung der Schilddrüse hindeuten und erfordert eine tiefergehende ärztliche Untersuchung.

Anzeichen 2: Veränderungen in der Herzfrequenz und im Blutdruck

Bei Funktionsstörungen der Schilddrüse kann es zu auffälligen Veränderungen in der Herzfrequenz und im Blutdruck kommen.

Herzfrequenz:

    • Eine Überfunktion der Schilddrüse (Hyperthyreose) kann eine erhöhte Herzfrequenz oder Herzrasen, auch bekannt als Tachykardie, verursachen.
    • Bei einer Unterfunktion (Hypothyreose) hingegen kann es zu einer verlangsamten Herzfrequenz, einer sogenannten Bradykardie, kommen.
  • Blutdruck:

    • Hyperthyreose führt manchmal zu einem Anstieg des systolischen Blutdrucks, während der diastolische Blutdruck tendenziell niedrig bleibt.
    • Im Gegensatz dazu kann Hypothyreose zu einem Anstieg des diastolischen Blutdrucks führen, was gelegentlich in Verbindung mit einem normalen systolischen Blutdruck steht.

Die Veränderungen des kardiovaskulären Systems aufgrund von Schilddrüsenfunktionsstörungen können zu einer Reihe von Beschwerden führen. Patienten berichten oft über Symptome wie Unruhe, Schwitzen, Schlafstörungen oder allgemeine Erschöpfungszustände. In schweren Fällen kann eine deutlich gestörte Herzfrequenz oder ein nicht kontrollierter Blutdruck zu weiteren gesundheitlichen Komplikationen führen, einschließlich Herzinsuffizienz oder Schlaganfall.

Es ist daher von großer Bedeutung, bei Anzeichen solcher Veränderungen ärztlichen Rat einzuholen, damit durch eine adäquate Diagnose und Therapie die Funktion der Schilddrüse reguliert und die kardiovaskulären Risiken minimiert werden können.

Anzeichen 3: Energielevel und Stimmungsschwankungen

Ein weiteres wichtiges Anzeichen für Erkrankungen der Schilddrüse sind Veränderungen im Energielevel und Stimmungsschwankungen. Unregelmäßigkeiten in der Schilddrüsenfunktion können zu auffälligen Schwankungen in der Energieversorgung des Körpers führen.

  • Bei Hypothyreose (Unterfunktion der Schilddrüse) kann es zu einer allgemeinen Abgeschlagenheit und anhaltender Müdigkeit kommen, selbst wenn ausreichend geschlafen wurde. Die Betroffenen leiden häufig unter einem Mangel an Energie, was ihre täglichen Aktivitäten beeinträchtigen kann.
  • Bei Hyperthyreose (Überfunktion der Schilddrüse) hingegen kann es zu einem Übermass an Energie kommen, was zu Unruhe, Schlaflosigkeit und einer erhöhten Reizbarkeit führen kann.

Stimmungsschwankungen sind ebenfalls ein häufiges Symptom bei Schilddrüsenerkrankungen. Diese können von Depressionen bis zu Angstzuständen reichen und beeinflussen die Lebensqualität erheblich.

  • Personen mit Hypothyreose zeigen oft Symptome von Depressionen und anhaltend niedriger Stimmung.
  • Im Gegensatz dazu können Personen mit Hyperthyreose erhöhte Angstniveaus oder Reizbarkeit erfahren.

Das Erkennen dieser Anzeichen ist wesentlich für eine frühe Diagnose und effektive Behandlung. Bei Verdacht auf eine Schilddrüsenerkrankung ist es daher wichtig, den Hausarzt, einen Internisten oder einen Endokrinologen zu konsultieren, der durch gezielte Untersuchungen weitere Schritte einleiten kann.

Anzeichen 4: Veränderungen der Haut, Haare und Nägel

Veränderungen der Haut, Haare und Nägel können auf eine Schilddrüsenerkrankung hindeuten. Die Schilddrüse produziert Hormone, die für den Stoffwechsel und das Wachstum des Körpers essentiell sind und bei Dysfunktion zu sichtbaren Symptomen führen können.

  • Hautveränderungen: Eine Unterfunktion der Schilddrüse, auch Hypothyreose genannt, kann die Haut trocken und blass machen. Die Betroffenen könnten zudem eine verdickte, schuppige Haut erleiden, die man als Myxödem bezeichnet. Im Gegensatz dazu führt eine Überfunktion, die Hyperthyreose, oft zu ungewöhnlich weicher und dünner Haut.
  • Haarveränderungen: Bei einer Hypothyreose können die Haare dünn, spröde und ausfallend sein. Die Patienten bemerken vielleicht einen diffusen Haarausfall am gesamten Kopf. Hyperthyreose hingegen kann zu feinem, übermäßig weichem Haar führen. In manchen Fällen kann es bei Hyperthyreose auch zu einem Ausfall der äußeren Augenbrauen kommen.
  • Nagelveränderungen: Eine Hypothyreose kann zu brüchigen, rilligen Nägeln führen, die möglicherweise auch längs aufsplittern können. Im Kontrast dazu könnten die Nägel bei einer Hyperthyreose weicher und eventuell löffelförmig oder nach oben gewölbt sein.

Anzeige 5: Gastrointestinale Symptome

Die Schilddrüsenfunktion kann einen weitreichenden Einfluss auf den Gastrointestinaltrakt ausüben. Eine Hypothyreose, eine Unterfunktion der Schilddrüse, führt oft zu einer Verlangsamung der Verdauungsvorgänge. Das kann sich durch verschiedene Symptome äußern. Hier sind einige der häufigsten Anzeichen für gastrointestinale Probleme, die mit Schilddrüsenerkrankungen in Zusammenhang stehen können:

  • Verstopfung: Eines der klassischen Symptome einer Hypothyreose ist eine langsamere Darmtätigkeit, die zu Verstopfung führen kann. Dies kann zu einem Gefühl der Fülle und zu Blähungen führen.
  • Reizdarmsyndrom: Manche Menschen mit Schilddrüsenproblemen entwickeln Symptome, die denen eines Reizdarmsyndroms ähneln können, einschließlich Bauchschmerzen, Durchfall und zeitweise Verstopfung.
  • Blähungen: Aufgrund einer verlangsamten Verdauung bei einer Hypothyreose kann es zu einem verstärkten Auftreten von Gasansammlungen im Verdauungstrakt kommen.
  • Gewichtszunahme: Obwohl dies nicht direkt ein gastrointestinales Symptom ist, kann die Reduzierung der Stoffwechselrate bei Hypothyreose zu einer Gewichtszunahme führen, welche die Funktion des Magen-Darm-Traktes indirekt beeinträchtigt.

Im Gegensatz dazu kann eine Hyperthyreose, die Überfunktion der Schilddrüse, eine Beschleunigung der Verdauungsprozesse verursachen, die zu Symptomen wie häufigen Stuhlentleerungen oder sogar Durchfall führen kann.

Es ist wichtig zu betonen, dass nicht alle gastrointestinalen Probleme direkt mit der Schilddrüse in Verbindung stehen müssen. Wenn jedoch solche Symptome in Zusammenhang mit anderen Anzeichen einer Schilddrüsenerkrankung auftreten, sollte man einen Arzt konsultieren. Eine adäquate Behandlung der zugrundeliegenden Schilddrüsenerkrankung kann oft auch die gastrointestinalen Beschwerden verbessern.

Ursachen und Risikofaktoren für Schilddrüsenstörungen

Schilddrüsenstörungen können vielfältige Ursachen haben und durch eine Reihe von Risikofaktoren begünstigt werden. Verständnis dieser Faktoren ist entscheidend, um das Risiko für solche Erkrankungen zu minimieren.

Genetische Prädisposition:

Eine familiäre Vorgeschichte von Schilddrüsenstörungen kann das Risiko erhöhen. Genetik spielt eine besondere Rolle bei Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse, wie beispielsweise der Hashimoto-Thyreoiditis.

Autoimmunerkrankungen:

Autoimmunbedingte Schilddrüsenstörungen, bei denen das Immunsystem die Schilddrüse angreift, sind häufige Ursachen. Beispiele hierfür sind die bereits erwähnte Hashimoto-Thyreoiditis oder der Morbus Basedow.

Jodmangel:

Jod ist essenziell für die Produktion von Schilddrüsenhormonen. Ein Mangel kann zu einer verminderten Hormonproduktion und einer Struma (Kropfbildung) führen.

Umwelteinflüsse und Ernährung:

Bestimmte Umwelteinflüsse, wie z.B. die Exposition gegenüber Strahlung oder bestimmten Chemikalien, können das Risiko für Schilddrüsenerkrankungen erhöhen. Ebenso kann eine unausgewogene Ernährung, die nicht genug von essentiellen Nährstoffen wie Selen und Jod liefert, die Funktion der Schilddrüse beeinträchtigen.

Geschlecht und Alter:

Frauen sind häufiger von Schilddrüsenerkrankungen betroffen als Männer, besonders nach der Schwangerschaft und in der Menopause. Das Risiko steigt generell mit dem Alter an.

Medikamente und Therapien:

Bestimmte Medikamente und Therapien, einschließlich der Behandlung mit Lithium oder einer Strahlentherapie im Halsbereich, können die Schilddrüsenfunktion beeinflussen.

Lebensstilfaktoren:

Rauchen kann z.B. über die aufgenommenen Giftstoffe ebenfalls Schilddrüsenstörungen verursachen oder vorhandene Probleme verschlimmern.

Um das Risiko für Schilddrüsenstörungen zu minimieren, ist es wichtig, die eigenen Risikofaktoren zu kennen und gegebenenfalls zu adressieren. Eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Kontrollen und die Vermeidung von Risikoverhalten können präventiv wirken.

Diagnostik: Wie Schilddrüsenstörungen festgestellt werden können

Die Diagnose von Schilddrüsenstörungen umfasst eine Vielzahl von Untersuchungen, die auf eine genaue Beurteilung der Schilddrüsenfunktion abzielen.

  • Anamnese und körperliche Untersuchung: Der Arzt beginnt in der Regel mit einer Anamnese, um Symptome und mögliche Risikofaktoren zu ermitteln. Bei der körperlichen Untersuchung wird die Schilddrüse auf Vergrößerungen oder Knoten abgetastet.
  • Bluttests: Wichtige Labortests umfassen die Bestimmung der Schilddrüsenhormone Thyroxin (T4) und Triiodthyronin (T3) sowie des schilddrüsenstimulierenden Hormons (TSH), das von der Hypophyse ausgeschüttet wird. Ein unausgeglichener Wert kann auf Hyperthyreose (zu hohe Hormonproduktion) oder Hypothyreose (zu niedrige Hormonproduktion) hinweisen.
  • Ultraschalluntersuchung: Diese bildgebende Methode wird eingesetzt, um die Struktur der Schilddrüse zu beurteilen. Knoten oder andere Unregelmäßigkeiten können damit identifiziert werden.
  • Szintigrafie: Bei diesem Verfahren wird ein radioaktives Isotop injiziert, das sich in der Schilddrüse anreichert. Ein spezielles Kamera-System erfasst dann die Verteilung des Isotops und liefert Informationen über die Funktionsweise und mögliche funktionelle Autonomie der Schilddrüse.
  • Feinnadelaspirationsbiopsie: Falls Knoten entdeckt werden, kann mithilfe einer Biopsie eine Gewebeprobe entnommen werden, um festzustellen, ob es sich um gutartige oder bösartige Veränderungen handelt.

Die richtige Diagnose ist entscheidend für eine effektive Behandlung. Daher sollte bei ersten Anzeichen auf eine umfassende und sorgfältige Diagnostik Wert gelegt werden.

Behandlungsoptionen bei Schilddrüsenstörungen

Bei der Behandlung von Schilddrüsenstörungen ist die zugrundeliegende Ursache entscheidend. Die Therapie sollte immer individuell und nach sorgfältiger Diagnosestellung erfolgen.

  • Hypothyreose (Unterfunktion): Hier sind schulmedizinisch Schilddrüsenhormon-Präparate wie Levothyroxin Standard. Diese ersetzen das fehlende Thyroxin (T4) und müssen meist lebenslang eingenommen werden. Alternative Behandlungsmethoden setzen auf die Gabe von natürlichen Schilddrüsenhormonen, die als Extrakt aus der aufbereiteten Schilddrüse von Schweinen gewonnen werden; Schweine sind hier dem menschlichen Körper am ähnlichsten. Die schulmedizinische Sicht vernachlässigt oft auch die Bedeutung von Selen für eine normale Funktion der Schilddrüse. Die Wirksamkeit dieses Minerals auf die Schilddrüse ist umfassend wissenschaftlich untersucht und wird von EU Behörden mit einem Health Claim ausdrücklich bestätigt.
  • Hyperthyreose (Überfunktion): Die Behandlung kann Medikamente umfassen, die die Hormonproduktion hemmen (z. B. Thiamazol). In einigen Fällen werden auch Radiojodtherapie oder chirurgische Maßnahmen eingesetzt.
  • Schilddrüsenentzündungen (Thyreoiditis): Je nach Art, etwa bei der Hashimoto-Thyreoiditis, nutzen Ärzte ebenfalls Schilddrüsenhormone, um die Hormonbalance zu stabilisieren. Schmerzmittel und entzündungshemmende Medikamente kommen bei Bedarf zum Einsatz.
  • Schilddrüsenknoten und -zysten: Kleine, nicht bedenkliche Knoten bedürfen oft keiner sofortigen Therapie, sondern werden beobachtet. Große oder verdächtige Knoten können medikamentös behandelt oder operiert werden.
  • Schilddrüsenkarzinome: Bei Schilddrüsenkrebs stehen operative Eingriffe, Radiojodtherapie sowie die Behandlung mit Thyroxin zur Unterdrückung des TSH (Thyroid-Stimulating Hormone) im Vordergrund.

Die Therapie benötigt eine regelmäßige Überwachung durch Bluttests, um die Hormonspiegel zu kontrollieren und die Medikation entsprechend anzupassen. Bei Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse ist auch eine interdisziplinäre Betreuung mit Immunologen vorteilhaft. Patienten sollten auf Anzeichen einer Verschlechterung oder Veränderung ihrer Symptome achten und dies ihrem Arzt mitteilen. Die Wahl der Behandlung hängt auch von Alter, Geschlecht, Schweregrad der Erkrankung, möglichen Begleiterkrankungen und individuellen Patientenwünschen ab.

Leben mit einer Schilddrüsenstörung: Tipps für den Alltag

Das Leben mit einer Schilddrüsenstörung kann herausfordernd sein, doch mit den richtigen Anpassungen und Maßnahmen lässt sich der Alltag oft deutlich verbessern. Hier sind einige praktische Tipps, die helfen können:

Ernährung

  • Jodhaltige Lebensmittel: Integrieren Sie jodreiche Lebensmittel in Ihre Ernährung, wie Seefisch oder Meeresfrüchte. Bei einer Überfunktion oder ganz besonders auch bei Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto-Thyreoiditis kann eine jodarme Ernährung erforderlich sein; hierzu sollten Sie Ihren Arzt befragen. Bei Hashimoto kann es häufig zu einer Art von Jod-Allergie kommen, die dazu zwingt, bei Aufenthalt am Meer die jodhaltige Schilddrüsenmedizin für die Dauer des Aufenthalts zu reduzieren oder sogar abzusetzen. Bei Empfindlichkeit gegenüber Jod sollten nicht nur am Meer, sondern auch im normalen Alltag, Seefisch und Meeresfrüchte nur mit Vorsicht gegessen werden.
  • Selen und Zink: Diese Spurenelemente sind wichtig für die Schilddrüsenfunktion. Nüsse, Körner und verschiedene Fleischsorten sind gute Quellen. Die orthomolekulare Medizin empfiehlt meist eine tägliche Einnahme von Selen als Nahrungsergänzungsmittel in hoher Dosierung von 100 bis 200 Mikrogramm.
  • Ausgewogene Ernährung: Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung mit ausreichender Zufuhr aller wichtigen Nährstoffe.

Stressmanagement

  • Entspannungstechniken: Yoga, Meditation oder auch leichte sportliche Aktivitäten können Stress reduzieren und das Wohlbefinden steigern.
  • Ausreichend Schlaf: Ein regelmäßiges Schlafmuster kann helfen, das hormonelle Gleichgewicht zu unterstützen.

Regelmäßige Kontrollen

  • Arztbesuche: Regelmäßige Kontrollen der Schilddrüsenwerte sind wichtig, um die Medikation gegebenenfalls anzupassen.
  • Selbstbeobachtung: Lernen Sie, die Symptome Ihrer Erkrankung zu erkennen und bei Veränderungen Ihren Arzt zu konsultieren. Viele Patienten berichten, dass sie in Selbsthilfegruppen, die es zahlreich im Internet gibt, allerdings mehr Hilfe bei den vielfältigen und oft schwer zu deutenden Problemen finden, als in vielen Arztpraxen, in denen keine Zeit für eine differenzierte Betrachtung besteht, sondern vorausgesetzt wird, dass alleine die Verordnung eines Schilddrüsen-Medikaments alle Probleme lösen würde.

Bewegung

  • Regelmäßige Aktivität: Regelmäßige körperliche Aktivität unterstützt den Stoffwechsel und das allgemeine Wohlfühlen.
  • Kraft & Ausdauer: Ein Mix aus Krafttraining und Ausdauerübungen kann besonders vorteilhaft sein.

Soziale Kontakte und Unterstützung

  • Austausch: Der Austausch mit anderen Betroffenen kann hilfreich sein. Siehe hierzu den Hinweis oben unter "Selbstbeobachtung". Da Schilddrüsenerkrankungen inzwischen ein Massenphänomen sind, gibt es auch umfangreiche Literatur zum Thema.
  • Familie und Freunde: Informieren Sie Ihr soziales Umfeld über Ihre Erkrankung, damit Verständnis und Unterstützung gesichert sind.

Individuelle Anpassungen sind wichtig, da jede Schilddrüsenstörung unterschiedlich ist. Eine enge Zusammenarbeit mit Ihrem Endokrinologen oder Hausarzt kann Ihnen helfen, ein balanciertes und gesundes Leben zu führen.

Prävention von Schilddrüsenproblemen

Schilddrüsenprobleme können sowohl auf genetischen Faktoren als auch auf Umwelt- und Lebensstilentscheidungen beruhen. Präventive Maßnahmen können helfen, das Risiko von Schilddrüsenerkrankungen zu verringern und die Funktion dieser wichtigen Drüse zu unterstützen.

  • Ausgewogene Ernährung: Eine ausreichende Versorgung mit Jod ist für die Schilddrüsenfunktion entscheidend. Jodreiche Lebensmittel wie Seefisch, Meeresfrüchte und jodiertes Salz sind zu empfehlen. Dabei sollte jedoch eine Über- oder Unterversorgung vermieden werden.
  • Aufnahme von Selen: Selen, ein weiteres wichtiges Spurenelement für die Schilddrüse, findet man in Nüssen, Fleisch und Fisch. Es trägt zur Produktion von Schilddrüsenhormonen bei und schützt vor oxidativem Stress.
  • Vermeidung von schädlichen Einflüssen: Rauchen und Alkoholkonsum können Schilddrüsenfunktionen negativ beeinflussen und sollten daher gemieden werden.
  • Regelmäßige Bewegung: Körperliche Aktivität kann den Hormonhaushalt positiv beeinflussen und ist somit vorteilhaft für die Schilddrüsengesundheit.
  • Stressmanagement: Chronischer Stress ist ein Risikofaktor für Schilddrüsenstörungen. Entspannungstechniken und ein ausgeglichenes Arbeits- und Ruheverhältnis sollten gefördert werden.
  • Früherkennung und Vorsorgeuntersuchungen: Bei bekannter familiärer Vorbelastung für Schilddrüsenerkrankungen sind regelmäßige medizinische Kontrollen ratsam, um Veränderungen frühzeitig zu erkennen.

Durch die Einhaltung dieser Präventionsstrategien kann das Risiko für Schilddrüsenprobleme reduziert werden, und die Grundlage für eine langfristige Schilddrüsengesundheit wird gestärkt. Eine individuelle Beratung durch einen Endokrinologen oder Ernährungsexperten kann empfehlenswert sein, um persönliche Risikofaktoren und Lebensumstände bei der Prävention zu berücksichtigen, sofern sich eine Ärztin oder Ernährungsberaterin finden, die genügend Zeit finden, auf die komplexen Fragen einzugehen.

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Selen ist für eine gesunde Schilddrüsenfunktion unerlässlich. Es unterstützt die Produktion von Schilddrüsenhormonen und wirkt als Antioxidans, das die Schilddrüse vor oxidativem Stress schützt.

Der EU Health Claim zu Selen

Der EU Health Claim besagt, dass Selen zur normalen Funktion des Immunsystems beiträgt und die Schilddrüsenfunktion unterstützt.

Wissenschaftliche Begründung des Health Claims

Der Health Claim basiert auf umfangreichen wissenschaftlichen Studien, die die positive Wirkung von Selen auf die Gesundheit bestätigen. Eine Studie aus dem Jahr 2011 ergab, dass eine ausreichende Selenzufuhr mit einer verbesserten Immunantwort verbunden ist.

Positive Wirkung von Selen laut Studien

  • Eine Studie aus dem Jahr 2015 zeigte, dass Selen die Schilddrüsenfunktion bei Menschen mit Schilddrüsenerkrankungen verbessern kann.
  • Eine weitere Studie aus dem Jahr 2018 ergab, dass Selen als Antioxidans dazu beitragen kann, oxidativen Stress in der Schilddrüse zu reduzieren.

Quellen und wissenschaftliche Nachweise

1. European Food Safety Authority (EFSA). Scientific Opinion on the substantiation of health claims related to selenium. EFSA Journal. 2009;7(9):1229.

2. Rayman MP. Selenium and human health. The Lancet. 2012;379(9822):1256-1268.

3. Wichman J, Winther KH, Bonnema SJ, Hegedüs L. Selenium supplementation significantly reduces thyroid autoantibody levels in patients with chronic autoimmune thyroiditis: a systematic review and meta-analysis. Thyroid. 2016;26(12):1681-1692.

4. Negro R, Greco G, Mangieri T, Pezzarossa A, Dazzi D, Hassan H. The influence of selenium supplementation on postpartum thyroid status in pregnant women with thyroid peroxidase autoantibodies. The Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism. 2007;92(4):1263-1268.

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